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17.06.2016          Ankerland hilft traumatisierten Kindern und Jugendlichen und braucht die Unterstützung vieler Hamburger!

Hamburg, 17. Juni 2016.Im April dieses Jahres öffnete Ankerland e.V. nach einer steinigen Vorbereitungsphase das Trauma-Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche in dem alten Pastorat in der Löwenstraße 60… 

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In Zukunft sollen hier jährlich 50 bis 70 Kinder und Jugendliche mit einem multiprofessionellen Behandlungsansatz nach einer schweren psychischen Traumatisierung Hilfe finden.  Möglich wurde die Eröffnung des Ankerland Trauma-Therapiezentrums durch die großzügigen Spenden von Privatpersonen und der Hamburgischen Bürgerschaft. Diese hatte einstimmig beschlossen, die Eröffnung des Ankerland Trauma-Therapiezentrums mit einer einmaligen Zahlung in Höhe von fast 200.000 € aus dem SIP-Fonds zu unterstützen. Heute  feierte Ankerland in einem Festakt die gelungene Eröffnung des Trauma-Therapiezentrums, zu dem Frau Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, zu Beginn der Veranstaltung ein Grußwort überbrachte:

„Im Trauma- und Therapiezentrum finden die jungen Patienten ein perfektes Umfeld vor“, betonte sie. „In einer kindgerechten Atmosphäre arbeiten Trauma-, Musik- und Kunsttherapeuten hochengagiert und nach modernsten Methoden Hand in Hand, um die Störungen zu behandeln. So gewinnen die Kinder und Jugendlichen endlich wieder ein wichtiges Stück an Lebensqualität.“

Der Bedarf an Behandlungsplätzen für traumatisierte Kinder und Jugendliche in Hamburg ist groß. Laut Forschung leiden 5.000 bis 10.000 Kinder und Jugendliche in Hamburg an den Folgen einer Traumatisierung – dazu gehören Vernachlässigungen, Unfälle, der Tod naher Angehöriger, erlebte Gewalt, Missbrauch, Krieg und Terror. Durch die ca. 1.000 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist der Bedarf in Hamburg aktuell sogar noch erhöht. Hinzu kommt eine unbekannte Zahl von Kindern und Jugendlichen mit einer komplexen Trauma-Folgestörung, die eine langjährige multiprofessionelle Trauma-Behandlung, wie sie das Ankerland Trauma-Therapiezentrum bietet, benötigen.

Um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen zeitnah helfen zu können, ist Ankerland auf Spenden angewiesen. „Im ambulanten Abrechnungssystem der Krankenkassen gibt es derzeit keine Möglichkeit, diese multiprofessionelle, zeitlich unbefristete Behandlungsmethode abzurechnen“, so Dr. Andreas Krüger, Gründer und Ärztlicher Leiter des Ankerland Trauma-Therapiezentrums. „Um weiterhin alle Kinder unabhängig vom Einkommen der Eltern behandeln zu können, benötigen wir für den laufenden Betrieb insgesamt ca. 420.000 € im Jahr“.

„Nachdem wir mit Hilfe der Hamburgischen Bürgerschaft und einzelnen Spendern dieses wunderbare Haus für die Behandlung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen einrichten konnten, sind wir jetzt auf die Hilfe von vielen Seiten angewiesen damit wir die wertvolle Arbeit des Trauma-Therapiezentrums dauerhaft fortführen können“, so Gerald Böhme, Vorsitzender von Ankerland, in seiner heutigen Begrüßungsrede. 

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01.04.2016          Das Ankerland Trauma-Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche geht an den Start!

Hamburg, 1. April 2016. Der Verein Ankerland e. V. öffnet heute sein neues ambulantes Therapiezentrum für traumatisierte Kinder und Jugendliche in Hamburg… 

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Es ist bundesweit das erste seiner Art. Über 10 Jahre hat Dr. Andreas Krüger, Gründer und Ärztlicher Leiter des Trauma-Therapiezentrums, mit einem engagierten Team für die Eröffnung eines eigenen Therapiezentrums gearbeitet. „Auf unserem Weg haben wir viele Hindernisse überwinden und Rückschläge einstecken müssen. Nun wird das Trauma-Therapiezentrum endlich Realität. Dass wir diesen Schritt jetzt wagen, haben wir der jahrelangen Unterstützung und dem Zuspruch vieler Förderer, prominenter Fürsprecher, der Hamburgischen Bürgerschaft, der Freien und Hansestadt Hamburg, Institutionen und Helfern zu verdanken, die gemeinsam mit uns an dieses Ziel geglaubt haben. Dafür sagen wir herzlichen Dank!“, so Krüger. Ankerland stellt alle nötigen Mittel ausschließlich über Spenden sicher, der Verein ist dringend auf Unterstützung angewiesen. Die Behandlung eines Kindes wird durchschnittlich etwa 7.000 Euro pro Jahr kosten.

Das Trauma-Therapiezentrum bezieht nach notwendigen Umbaumaßnahmen nun das ehemalige Pastorat in der Löwenstraße 60 in Hamburg-Eppendorf. Die alte Villa, lichtdurchflutet und mit dem warmen Charme vergangener Tage, bietet schöne und großzügige Behandlungsräume sowie einen verwunschenen und vor Einblicken geschützten Garten. Nichts erinnert an ein Krankenhaus oder eine medizinische Praxis. Für Krüger „die optimale Umgebung, um die kindliche Seele zur Ruhe kommen zu lassen.“

Multiprofessionelle Behandlung

Das Besondere am Behandlungsansatz, den das Trauma-Therapie-Zentrum verfolgt, ist vor allem die Behandlungsintensität, die Multiprofessionalität, die integrativen Maßnahmen sowie die Spezialisierung auf traumatisierte Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 22 Jahren. Mit einem festen Team aus Psychotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeuten sowie Physiotherapeuten wird eine zeitlich unbefristete speziell auf Trauma-Folgestörungen ausgerichtete Intensiv-Behandlung für betroffene Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien angeboten. Durch das feste Behandlungsteam können die jungen Menschen stets mit ihnen vertrauten Personen zusammenarbeiten – Team und Behandlungskonzept sind damit „aus einem Guss“.

In Summe können ca. 50 bis 60 Patienten pro Quartal im Haus ambulant traumatherapeutisch versorgt werden. Ankerland bietet damit
ein innovatives, integratives, am Alltagsleben des Patienten und seines sozialen Umfeldes orientiertes Behandlungskonzept mit „Leuchtturm-Charakter“ im Bundesgebiet.

Finanzierung des Ankerland Trauma-Therapiezentrums

Mit der einstimmigen Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft sowie 190.000 € aus Mitteln des SIP-Fonds der Freien und Hansestadt Hamburg und mit Hilfe verschiedener Stiftungen und Spender konnten die Kosten für den Umbau der Immobilie sowie die Startphase des Therapiezentrums gestemmt werden. Da der dauerhafte Betrieb dieses Leuchtturmprojektes nicht von den öffentlichen Kostenträgern finanziert wird, stellt Ankerland die finanziellen Mittel für die Beschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team ausschließlich über Fundraising sicher. Ebenso wird der nötige Behandlungsraum und alle weiteren Leistungen nur über Drittmittel finanziert. Das heißt hier ist Ankerland – auch weiterhin – auf die Unterstützung von engagierten Hamburgerinnen und Hamburgern, Firmen und Stiftungen angewiesen. Die Behandlung eines Kindes wird durchschnittlich etwa 7.000 Euro pro Jahr kosten.

Traumatisierung im Kindes- und Jugendalter

Eine schwere Traumatisierung kann jedes Kind treffen: Verkehrsunfall, Krankheit des Kindes, Krankheit oder Tod eines Angehörigen, Gewalt oder Mobbing in der Schule, sexueller, körperlicher oder seelischer Missbrauch, Gewalt in der Familie und Vernachlässigung, Krieg und Terror – 1.000 Möglichkeiten, dass die Seele bricht. Täglich werden Kinder und Jugendliche psychisch schwer verletzt, die Folge ist z. B. eine „Posttraumatische Belastungsstörung“ (PTBS). Wie der Körper, braucht auch die Seele nach schwerer Verletzung Behandlung, wie die Forschung zeigt. Aber umfassende Hilfe steht bislang nur unzureichend zur Verfügung. Die psychische Traumatisierung von Kindern und Jugendlichen ist ein bisher unzureichend beachtetes klinisches Problem. Die Kinder werden, fachlich unzureichend, im bestehenden
Versorgungsangebot mitversorgt – meist ohne störungsspezifische Therapieangebote. Es bestehen lange Wartezeiten auf spezifische vollstationäre Therapieangebote in wenigen, zumeist überregionalen Einrichtungen, distanzbedingt ohne optimale Integration des Umfeldes der Patienten. Gemäß einer Schweizer Studie ist davon auszugehen, dass 4,2 Prozent der Jugendlichen zwischen 15 und 16 Jahren an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Auf Hamburg übertragen würde dies bedeuten, dass in der Hansestadt jährlich rund 5.000 bis 10.000 Kinder und Jugendliche an einer PTBS leiden. Eine besondere Herausforderung stellen zunehmend unbegleitete minderjährige und junge Flüchtlinge dar. Es muss in näherer Zukunft mit jährlich ca. 1.000 neuen minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen in Hamburg gerechnet werden. Diese meist extrem traumatisierten jungen Menschen sind oft entsprechend schwer psychisch belastet, leiden unter schweren Formen von Trauma-Folgestörungen und benötigen häufig eine langjährige Behandlung.

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21.10.2013          Zweite Hamburger TraumaTage am 31. Oktober 2013

Traumatisierte Kinder ohne Hilfe – Hamburger helfen mit Charity-Dinner. „Diagnose Systemfehler. Hamburgs traumatisierte Kinder“ ist das Motto der diesjährigen TraumaTage …

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Hamburg, 07. Oktober 2013: „Diagnose Systemfehler. Hamburgs traumatisierte Kinder“ ist das Motto der diesjährigen TraumaTage, die am 31. Oktober 2013 in Hamburg, Museum für Völkerkunde, stattfinden. Initiiert und organisiert von Ankerland e. V. liegt der thematische Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Auswirkungen einer unbehandelten Traumatisierung im Kindes- und Jugendalter, mit oft lebenslangen Folgen für die Betroffenen. Das Programm der TraumaTage ist speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Betroffenen, Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit ausgerichtet und umfasst Expertenvorträge, eine Podiumsdiskussion sowie eine Ausstellung verschiedener Hilfsorganisationen. Moderiert wird die Veranstaltung von Kai Wiesinger. Der Besuch ist kostenfrei. Am Abend findet ein Charity-Dinner mit Barbara Eligmann und Roger Cicero statt, dessen Erlös der Arbeit von Ankerland e. V. zu Gute kommt. TraumaTage 2013: Informationsforum und Ausstellung Mit den TraumaTagen führt Ankerland e. V. die Hamburger an das sensible Thema „traumatisierte Kinder in Hamburg“ heran. Als Fortbildungs- und Informationsveranstaltung konzipiert, richtet sich die Veranstaltung vorrangig an Fachpublikum, Betroffene, eine interessierte Öffentlichkeit und Hamburger Medien.

Die TraumaTage werden durch die Hamburger Schulbehörde unterstützt und ist als Fortbildungsveranstaltung von der Hamburger Ärztekammer akkreditiert. Der Eintritt ist frei. Wie bereits vor zwei Jahren wird das Informationsforum vom Journalisten Klaus Wiesinger moderiert und findet im Museum für Völkerkunde, am 31. Oktober 2013, statt. Hochkarätige Vorträge namhafter Experten auf dem Gebiet beleuchten die Dimensionen des Themas in drei thematischen Blöcken: 1.: Unerkannte und unbehandelte Trauma im Kindesalter, 2.: Traumafolgestörungen im gesellschaftlichen Kontext, 3.: Wie eine gezielte Traumatherapie helfen kann. Neben den Vorträgen und einer Podiumsdiskussion hat das Publikum die Möglichkeit, in einer offenen Fragerunde Antworten auf seine Fragen zu bekommen. Darüber hinaus informieren auf der Themenausstellung verschiedene Hilfsorganisationen (z. B. Allerleirauh, WEISSER RING) über ihre Arbeit.

„Mit den TraumaTagen 2013 zeigen wir die Folgen, wenn diagnostisch und therapeutisch nichts passiert und was eine Traumatisierung im Kindesalter nach sich ziehen kann. Vor allem möchten wir aber zeigen, dass man helfen kann und wie“, so Dr. Andreas Krüger, Gründer von Ankerland e. V. Ankerland Charity-Dinner 2013: exklusiver Abend mit Roger Cicero Am Abend lädt Ankerland zum Charity-Dinner: Durch den Abend wird die charmante Barbara Eligmann führen, der Ausnahmekünstler Roger Cicero verzaubert mit seinem Pianisten Maik Schott und ein Gala Dinner vom Blauen Hummer sorgt für das kulinarische Erlebnis. Der Erlös des Ankerland Charity-Dinners wird für die Arbeit von Ankerland e. V. verwendet wie beispielsweise die Finanzierung der TraumaTage, des Trauma-Info-Telefons sowie den Aufbau des Therapiezentrums.

Das Charity-Dinner findet am 31. Oktober 2013 in der Elbmeile XIII, Große Elbstraße 212, statt. Los geht es um 19.00 Uhr, die Karten kosten 150 Euro und können bei Ankerland e. V. (info@ankerland.org oder 040-76 08 08 55) bezogen werden. Warum das Thema für Hamburg so wichtig ist:

  1. Unbehandelte Traumata haben oft lebenslange Folgen Mehr als 8.000 Kinder und Jugendliche wurden 2012 allein in Hamburg Opfer von Gewalttaten – häufig mit traumatisierenden Folgen. Ohne eine rasche und wirksame Behandlung der so genannten Posttraumatischen Belastungsstörung können Traumata im Kindes- und Jugendalter lebenslange und weitreichende Folgen für Psyche und Körper haben, die sich auch auf das gesamte familiäre und soziale Umfeld auswirken können. Die jungen Opfer leiden oft ein Leben lang, viele werden wiederum selbst zu Tätern.
  2. Akute Versorgungslücke in Hamburg Akute Hilfe steht in Hamburg nur unzureichend zur Verfügung: Vor allem der Bedarf an auf Traumatherapie spezialisierten Kinder- und Jugendpsychotherapeuten aber auch Betreuern ist sehr hoch. Da es nicht genügend Therapieplätze gibt, führt dies oft zu langen Wartezeiten. Weiterhin bleiben viele Traumatisierungen unerkannt, weil Wissen bei Lehrern oder Eltern fehlt. Die Traumatisierung eines Kindes oder Jugendlichen stellt auch für das soziale Umfeld (Eltern, Geschwister, Lehrer, …) eine hohe Belastung und oftmals eine Überforderungssituation dar, d. h. auch hier sind Hilfestellung und therapeutische Angebote notwendig.

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04.04.2013          Hamburger TraumaTage 2013: Ankerland e.V. setzt die erfolgreiche Veranstaltungsreihe mit Informationsforum und Benefizdinner am 31.10.13 fort

Hamburg, im April 2013; mehr als 8.000 Kinder und Jugendliche wurden 2012 allein in Hamburg Opfer von Gewalttaten – häufig mit traumatischen Konsequenzen. Und ohne wirksame Behandlung leiden diese jungen Opfer oft ein Leben lang. …

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Mit den TraumaTagen führt Ankerland e. V. die Hamburger an das sensible Thema „Traumatisierte Kinder in Hamburg“ heran. Das Motto in 2013: „Diagnose: Systemfehler. Hamburgs traumatisierte Kinder.“

Wie schon in 2011 findet das Informationsforum auch in 2013 mit Moderation durch Klaus Wiesinger im Museum für Völkerkunde statt und bietet Betroffenen, Fachpublikum und der Öffentlichkeit eine Informations- und Diskussionsplattform zu den Themen Gewaltprävention, Traumatisierung und Traumatherapie von Kindern und Jugendlichen.

Dr. med. Andreas Krüger, Initiator und Vorsitzender von Ankerland e. V. sowie ehem. Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Leiter der dortigen Trauma-Ambulanz, hat Ankerland e. V. gegründet, um das bundesweit erste integrative Beratungs- und Betreuungszentrum für psychisch traumatisierte Kinder und Jugendliche zu schaffen. Das Programm ist speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Betroffenen, Fachpublikum und der Öffentlichkeit ausgerichtet:

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22.12.2011          Förderverein Ankerland e.V. eröffnet Informationstelefon

Hamburg erhält Informationszentrum für verletzte Kinderseelen. Das Ankerland e.V. Informationszentrum gibt ab sofort telefonische Auskunft über wohnortnahe Behandlungs- und Therapieangebote….

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Hamburg erhält Informationszentrum für verletzte Kinderseelen. Das Ankerland e.V. Informationszentrum gibt ab sofort telefonische Auskunft über wohnortnahe Behandlungs- und Therapieangebote, Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten sowie weiterführende Angebote in Hamburg. Der Vorstandsvorsitzende von Ankerland, Carl Garbe, freut sich über das Erreichen eines wichtigen Meilensteins für den Verein.

Hamburg erhält Informationszentrum für verletzte Kinderseelen. Das Ankerland e.V. Informationszentrum gibt ab sofort telefonische Auskunft über wohnortnahe Behandlungs- und Therapieangebote, Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten sowie weiterführende Angebote in Hamburg. Der Vorstandsvorsitzende von Ankerland e.V., Carl Garbe, freut sich über das Erreichen eines wichtigen Meilensteins für den Verein: „Mit dem Informationszentrum schafft Ankerland neben der laufenden Informations- und Öffentlichkeitsarbeit eine weitere wichtige Säule zur Etablierung von Hilfe und konkreter Unterstützung für Betroffene in Hamburg.“ Unter den gebündelten Experten-Adressen befinden sich Trauma-Therapeuten, relevante Hilfsorganisationen, Behörden, Kliniken, Institute und Berufsverbände. Das Informationszentrum wird unter der ehrenamtlichen Leitung von Ilse Hüttner durch ein vom ärztlichen Leiter von Ankerland e.V., Dr. med. Andreas Krüger, speziell geschultes Team ehrenamtlicher Mitarbeiter betrieben. Sitz des Informationszentrums und des Informationstelefons ist die Ankerland-Zentrale in der Willy-Brandt-Straße 20. Ankerland e.V. informiert Eltern und Verwandte betroffener Kinder; Kinder und Jugendliche; Kindertagesstätten, Kindergärten, Tagespflegestätten; Schulen und andere Organisationen; Behörden; Rettungswesen; Hilfsorganisationen und Vereine; Krankenhäuser, Arztpraxen, Therapeuten; Medien; Förderer; die Allgemeinbevölkerung. Das Trauma-Info-Telefon ist an folgenden Tagen besetzt: dienstags von 20:00 bis 22:00 Uhr mittwochs von 10:00 bis 18:00 Uhr donnerstags von 20:00 bis 22:00 Uhr (zusätzlich ab Dezember 2010) Ein weiterer Ausbau der Geschäftszeiten ist geplant. Auf das Angebot weisen Werbemittel hin, die großvolumig in Hamburg an den dafür relevanten Einrichtungen ausliegen. Dr. Andreas Krüger über das neue Informations-Telefon: „Dies ist ein wirklich wichtiges Angebot und ein guter Schritt auf unserem Weg zu einem Therapie-Zentrum für Hamburg.“ Das Trauma-Info-Telefon des Ankerland e.V. Informationszentrums informiert über: Trauma-Therapeuten: Kinder- und Jugendliche, Erwachsene, Familien Hilfsorganisationen: Häusliche Gewalt/Gewalt im erweiterten sozialen Umfeld; Sexuelle Gewalt; Krisenintervention; Kinderschutzhäuser; Frauenhäuser; stationäre und ambulante Jugendhilfe; Zeugenbetreuung/Opferentschädigung/ Rechtsauskunft. Behörden: Kinder- und Jugendnotdienst (KJND); Jugendpsychologischer/-psychiatrischer Dienst (JPPD); Allg. Sozialer Dienst der Bezirksämter (ASD); Kinderschutzkoordinatoren/innen der Bezirksämter; Jugendämter; REBUS (Regionale Beratungs und Unterstützungsstellen); Soziale Notdienste Hamburg. Kliniken, Institute und Berufsverbände: Kinder- und Jugendpsychiatrie; Kinderkrankenhäuser und pädiatrische Abteilungen; Kinder- und Jugendpsychosomatische Abteilungen; Kammern; Berufsverbände und Arbeitsgemeinschaften. 

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10.11.2011          Ankerland e.V. auf dem Elbjazz Festival 2012: Kinder malen zur Musik

Am 26. Mai 2012 unterstützt Ankerland e.V. in Kooperation mit der Lichtwark-schule das Kinderprogramm „Farben der Musik“ auf dem Elbjazz Festival von 14-18 Uhr…

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Am 26. Mai 2012 unterstützt Ankerland e.V. in Kooperation mit der Lichtwark-schule das Kinderprogramm „Farben der Musik“ auf dem Elbjazz Festival von 14-18 Uhr.

Die Idee: Kinder malen zur Musik und Künstler helfen den Kindern, ihre Sinne auf die Musik zu richten und diese in die Bilder einfließen zu lassen: Sie hören die Musik auf der Bühne und setzen sie in Farben und Formen in ihren Bildern um. Ein Musikstück entspricht einer Malsequenz, die am Ende einen Titel bekommt. Die Kinder können auf diese Weise erproben, wie sich ihre Gefühle und ihre Wahrnehmung durch ihr Ohr verändern. Die Künstler Lukasz Chrobok, Frauke Kerker und Katja Windau entwickeln Lust und Phantasie im Takt der Musik.

Ankerland e.V. unterstützt die Aktion mit eigenem Personal und bietet Eltern und Interessierten Informationen zum Thema Trauma direkt am Stand zwischen beiden Hauptbühnen an. Für Kinder, Eltern und Betroffene, die Hilfe benötigen, betreibt Ankerland e.V. zudem ein Informationszentrum: es gibt schnelle telefonische Auskunft über wohnortnahe Behandlungs- und Therapieangebote, Hilfe und Unterstützungs-möglichkeiten sowie weiterführende Angebote. Unter den Experten-Adressen befinden sich Trauma-Therapeuten, Hilfsorganisationen, Behörden, Kliniken, Institute und Berufsverbände.

Das Informationszentrum wird unter der ehrenamtlichen Leitung von Ilse Hüttner durch ein vom ärztlichen Leiter von Ankerland e.V., Dr. med. Andreas Krüger, speziell geschultes Team ehrenamtlicher Mitarbeiter betrieben. Sitz des Informations-zentrums und des Informationstelefons ist die Ankerland-Zentrale. Dr. Andreas Krüger über das Informations-Telefon: „Dies ist ein wirklich wichtiges Angebot und ein guter Schritt auf unserem Weg zu einem Therapie-Zentrum für Hamburg.“

Über Ankerland e. V.

Ankerland e. V. ist ein Förderverein zur Hilfe schwer traumatisierter Kinder und Jugendlicher.

Eine schwere Traumatisierung kann jedes Kind treffen: Verkehrsunfall, Gewalt auf dem Schulweg, Missbrauch oder Flutkatastrophe – 1000 Möglichkeiten, dass die Seele bricht. Täglich werden Kinder und Jugendliche psychisch schwer verletzt (med.: „Posttraumatische Belastungsstörung“). Wie der Körper, braucht auch die Seele nach schwerer Verletzung Behandlung, wie die Forschung zeigt. Aber umfassende Hilfe steht bislang nur unzureichend zur Verfügung.

Ankerland e. V. (gegründet 2008 unter der Schirmherrschaft des Hamburger Innensenators a. D. Udo Nagel) hat sich das Ziel gesetzt, in diesem Themenbereich aufzuklären und zu informieren, Betroffene und ihre Angehörigen zu unterstützen und schlussendlich ein Therapie-Zentrum aufzubauen, das die Möglichkeiten für die optimale multiprofessionelle Versorgung traumatisierter Kinder und junger Menschen dauerhaft und in ausreichendem Umfang ermöglicht.

Initiator Dr. med. Andreas Krüger (ehem. Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) hat nach jahrelanger Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ein schlüssiges und erfolgreiches Versorgungs- und Behandlungskonzept entwickelt: für die ärztliche Behandlung, die Begleitung der Familien und die Beratung sowie Vernetzung beteiligter Berufsgruppen.

Ankerland setzt sich für eine kontinuierliche Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Entstehung und Therapie von Traumata bei Kindern und Jugendlichen“. Dazu gehören Pressearbeit, Publikationen und Vorträge/Seminare. Im Oktober 2010 hat Ankerland ein „Informationszentrum“ eingerichtet, das über einen Telefondienst als „erste Anlaufstelle“, Betroffenen, Institutionen, Interessierten und Hilfesuchenden geeignete Beratungs- und Therapiestellen nennt.

Als prominente Unterstützer stehen u. a. Wim Wenders, Helge Adolphsen, Alida Gundlach, Tomi Ungerer oder Udo Nagel für die Ankerland-Idee ein.

Pressekontakt:

ad publica Public Relations GmbH
Heiko Biesterfeldt, Tania Kaulen
Van-der-Smissen-Straße 4
22767 Hamburg
Tel.: 040-317 66 319
Fax: 040-317 66 301
http://www@adpublica.com 

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10.11.2011          Rückblick Ankerland TraumaTage 2011

Informationen, Diskussionen, viel Engagement und ein überwältigendes Interesse: Die TraumaTage waren ein großer Erfolg – für Ankerland und für Hamburg…

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Die zweihundert Sitzplätze des Hörsaals im Museum für Völkerkunde waren schnell besetzt. Aber selbst 50 eilig herbeigeschaffte Klappstühle und die Nutzung der Fensterbänke und Treppen als „Notsitz“ reichten nicht aus, allen Interessierten einen Platz zu organisieren.

Mit geschätzten 400 Gästen übertraf die Teilnehmerzahl des Informationsforums zum Thema „Jugendgewalt“ alle Erwartungen. Medizinisches und psychologisches Fachpublikum, Lehrer, Eltern, Betroffene und weitere Interessierte informierten sich bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen und an zahlreichen Informationsstände verschiedener Hilfsorganisationen über die Möglichkeiten der Prävention sowie die Akutversorgung und langfristige Therapie der Folgen von Jugendgewalt.

Neben dem Veranstalter Ankerland informierten und berieten die PRO AKTIV – Interventionsstelle bei Häuslicher Gewalt, der Polizeiliche Opferschutz, der WEISSE RING, die Organisation Gefangene helfen Jugendlichen e. V., der Deutsche Kinderschutzbund, das Hamburger Gewaltschutzzentrum, das Kriseninterventionsteam des DRK und die Seelsorge der Hamburger Feuerwehr die Besucher.

Schirmherr Olaf Scholz konnte aus terminlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein, bekräftigte aber über ein Grußwort die Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit seines Engagements für Ankerland und die TraumaTage. Hochkarätige Referenten beleuchteten die Thematik im Laufe des Tages aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und Moderator Klaus Wiesinger führte durch das Programm: Schüler- und Elternvertreter setzten sich mit dem Thema „Gewalt in der Schule“ auseinander und Dr. Christian Böhm, Leiter der Beratungsstelle Gewaltprävention stellte die Handlungskonzepte der Hamburger Schulbehörde vor.

Mit dem Themenkomplex „Beziehungsgewalt“ beschäftigten sich Prof. Dr. Peter Wetzels, Leiter des Instituts für Kriminalwissenschaften der Universität Hamburg und Prof. Dr. Hubertus Lauer, Vizepräsident des Deutschen Kinderschutzbundes. Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth, der Direktor des Instituts für Hirnforschung an der Universität Bremen gab dem Auditorium einen fundierten, aber auch für den Laien verständlichen Einblick in die Hirnforschung und referierte über die Auswirkungen körperlicher und psychischer Gewalt auf das kindliche Gehirn.

Über die Folgen körperlicher Gewalt und seelischer Verletzungen sprach auch Dr. Andreas Krüger, Initiator und medizinischer Leiter von Ankerland. Er wies in seinem Vortrag u. a. auf die Lücken im Versorgungsnetzwerk und die Notwendigkeit eines Trauma-Therapiezentrums für Kinder und Jugendliche hin – eines der wesentlichen Ziele von Ankerland.

Den Abschluss des Informationsforums bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema, in der neben Referenten des Tages auch Kathrin Hennings, Landesjugendbeauftragte der Polizei Hamburg, Kristina Erichsen-Kruse, stellvertretende Landesvorsitzende des WEISSEN RING und Sabine Voigt, Leiterin der Interventionsstelle bei Häuslicher Gewalt von PRO AKTIV diskutierten und sich den Fragen des Publikums stellten.

Alle Vorträge finden Sie auf der Facebook-Seite von Ankerland .

Für geladene Gäste ging es in der Elbmeile XIII an der Großen Elbstraße weiter: 160 Gäste trafen sich zum Benefiz Dinner für Ankerland und die Kinder unserer Stadt. Alida Gundlach führte charmant durch den Abend und traf in zwei Talkrunden mit Fachleuten und Betroffenen den richtigen Ton, um einerseits der Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit des Themas gerecht zu werden und andererseits den Gästen einen unterhaltsamen und genussvollen Abend zu bereiten. Dafür sorgten insbesondere auch das Hamburger Catering-Unternehmen „Der Blaue Hummer“, welches sich für das leibliche Wohl der Gäste einsetzte sowie die musikalischen Beiträge des Hamburger Jugendprojekts „LUKULULE“, das selbst komponierte Songs in einer Professionalität präsentierte, die alle Anwesenden begeisterte. Highlight des Abends aber war sicherlich das etwa halbstündige Konzert von Max Mutzke, der gemeinsam mit seiner Band den Beweis antrat, dass er zweifelsfrei zu den begabtesten Sängern und Musikern Deutschlands zählt.

Auch Max Mutzke verzichtete auf eine Gage und setzte sich damit für das Projekt Ankerland und die Hilfe traumatisierter Kinder und Jugendlicher ein, wie zahlreiche weitere Unterstützer und Sponsoren, die am Erfolg der TraumaTage durch Ihr Engagement einen wesentlichen Anteil hatten. So auch der Automobilhersteller Skoda, der mit einem kostenlosen Shuttle-Service für die sichere Heimfahrt der Gäste sorgte.

Bereits am 22. September hatten die TraumaTage mit einem SchülerWorkshop begonnen. In enger Kooperation mit der Hamburger Schulbehörde und unter fachärztlicher Leitung von Dr. Andreas Krüger sprachen Schulklassen (7. und 8. Klasse) der Stadtteilschulen Lohbrügge und Sinsdorf über eigene Gewalterfahrungen und wurden zu „kleinen Experten“ für das Erkennen und Verstehen von traumatisierenden Erlebnissen. Schüler aus Lurup stellten ihren selbst komponierten Song „Elternliebe“ vor.

Auf dem Schülerworkshop und dem Informationsforum präsentierten Hamburger Schulen darüber hinaus die Ergebnisse ihrer künstlerischen Interpretation der Themen Trauma und Gewalt. Die Stadtteilschule am Richard-Linde-Weg in Lohbrügge stellte Skulpturen aus, über die Schüler der sechsten Klasse Opfer- und Tätergefühle in Körpersprache ausgedrückt hatten. Trauma, Ängste und Jugendgewalt waren auch die Themen der berührenden Bilderausstellung der Stadtteilschule Lurup, die auf dem Informationsforum zu sehen war.

Das Fazit der ersten TraumaTage: ein großer Erfolg für Ankerland und die Kinder Hamburgs! Eine Fortsetzung ist bereits in Vorbereitung – dann mit mehr Platz! 

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27.09.2011          Telekom-Mitarbeiter spenden für Ankerland

Mit 999 Euro unterstützen die Mitarbeiter der Niederlassung Technischer Service der Deutschen Telekom in Hamburg die Arbeit des Vereins Ankerland e.V…

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27.09.2011 Telekom-Mitarbeiter spenden für Ankerland Telekom-Mitarbeiter spenden für Ankerland. Niederlassungsleiter Hans-Peter Kintscher überreicht Scheck über 999 Euro. Vorstand Carl Garbe dankt im Namen von Ankerland für die Unterstützung.

Mit 999 Euro unterstützen die Mitarbeiter der Niederlassung Technischer Service der Deutschen Telekom in Hamburg die Arbeit des Vereins Ankerland e.V. Heute überreichte Niederlassungsleiter Hans-Peter Kintscher den Scheck in der Geschäftsstelle des Vereins Ankerland in Hamburg. „Bei der Deutschen Telekom gehört das soziale Engagement zur Unternehmenskultur. Mit gezielten Spendenaktionen innerhalb der Belegschaft möchten wir Einrichtungen in unserem Umfeld aktiv unterstützen und unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Und beim Ankerland kommt das Geld gerade den Schwächsten unserer Gesellschaft zugute – den Kindern.“ Der Vorstandsvorsitzende von Ankerland, Carl Garbe, bedankte sich für die Spende: „Diese finanzielle Unterstützung wird wieder vielen Kindern mit schweren seelischen Verletzungen helfen. Vielen Dank dafür.“ Der Verein Ankerland e.V. ist ein im Februar 2008 gegründeter Förderverein zur Hilfe von psychisch traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Der Technische Service der Deutschen Telekom stellt IT- und TK-Anschlüsse sowie -Produkte bereit und entstört diese bei Bedarf. Bei der Realisierung von komplexeren Projekten unterstützt der Technische Service seine Auftraggeber durch kompetente Beratung und zertifizierte Projektarbeit. Für die Technische Serviceniederlassung Nord mit Hauptsitz in Hamburg arbeiten rund 1400 Mitarbeiter. Ansprechpartner für die Presse: Deutsche Telekom AG Corporate Communications Stefanie Halle, Pressesprecherin Dr. Lorenz Steinke, Pressesprecher Tel.: 0700–73737376 E-Mail: stefanie.halle@telekom.de lorenz.steinke@telekom.de Weitere Informationen für Journalisten: www.telekom.com/nord Über die Deutsche Telekom AG Die Deutsche Telekom ist mit rund 128 Millionen Mobilfunkkunden sowie 35 Millionen Festnetz- und fast 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 30. Juni 2011). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 241.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 62,4 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2010).

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22.09.2011          Start der TraumaTage 2011: Hambuergs erster Schüler-Workshop gegen Jugendgewalt schult Selbsthilfe-Know-how

Jugendgewalt passiert fast täglich und ist deshalb ein aktuelles Thema unserer Gesellschaft…

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22.09.2011 Start der TraumaTage 2011: Hamburgs erster Schüler-Workshop gegen Jugendgewalt schult Selbsthilfe-Know-how. Hamburg, 22. September 2011. Im Zuge der Initiative „Hamburg, wach auf! Stoppt Jugendgewalt!“ starten die TraumaTage 2011 mit dem Schüler-Workshop am 22.09.2011 im Museum für Völkerkunde. Initiator Ankerland e. V. kooperiert hier mit der Hamburger Schulbehörde, um betroffenen Schülern Strategien zur Selbsthilfe zu vermitteln.

Jugendgewalt passiert fast täglich und ist deshalb ein aktuelles Thema unserer Gesellschaft. Die Ermordung des 19-jährigen Mel im S-Bahnhof Jungfernstieg im Mai 2010 ist bis heute allen Bürgern im Gedächtnis geblieben – und wird es auch bleiben. Besonders Mels Freunde wird diese Tat immer begleiten. Nicht wenige Jugendliche sind bereits mit Gewalttaten in Kontakt gekommen, haben selber welche begangen oder wurden Opfer davon. Ankerland e. V. tut etwas dagegen und startet seine Initiative deshalb mit einem Workshop für Jugendliche, die bereits mit Gewalttaten in Berührung gekommen sind. Übergeordnetes Ziel ist die Vorbeugung der Jugendgewalt, doch im ersten Schritt gilt es, das Thema direkt anzusprechen. Dr. Andreas Krüger, ärztlicher Leiter des Vereins, setzt sich mit den Schüler aus der 5.–7. Klasse zusammen und bespricht mit ihnen die Folgen einer Gewalterfahrung. In einer offenen Gesprächsrunde innerhalb einer Klasse ist es jedem Schüler möglich, seine Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen zu schildern. Jeder entscheidet selbst, wie viel er erzählt. Nachdem die Schüler ihre Sicht beschrieben haben, schließt Dr. Andreas Krüger an und zeigt auf, was neben den sichtbaren für unsichtbare Folgen, nämlich die eines Traumas, entstehen können: das Notfallprogramm im Kopf (= Posttraumatische Belastungsstörung). Dr. Andras Krüger dazu: „Es ist sehr wichtig, dass die jungen Menschen, die Gewalt erlebt haben, verstehen, was ihrer Seele dabei passiert. Seelische Verletzungen sind sehr häufig und es gibt Wege, sie zu heilen.“.

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20.07.2011          Ankerland auf der British Flair am 6. und 7. August 2011

Der Erlös der vielfältigen Charity-Aktivitäten unter Schirmherrschaft der Friends of Britain e.V. geht an karitative Einrichtungen, u.a. an Ankerland e.V…

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 20.07.2011 Ankerland auf der British Flair am 6. und 7. August 2011 Der Erlös der vielfältigen Charity-Aktivitäten unter Schirmherrschaft der Friends of Britain e.V. geht an karitative Einrichtungen, u.a. an Ankerland e.V. Auf Besucher wartet ein vielfältiges und unterhaltsames Angebot: Schottische Hochlandspiele, Musik, Falkner, Dinner for One „live“, Sportarten wie Rugby, Polo, Cricket oder das einmalige Gummistiefelweitwerfen sorgen für allerbeste Unterhaltung. Für das leibliche Wohl sorgen viele Stände, an denen Getränke und Speisen aus dem britischen Königreich angeboten werden. Einen Höhepunkt setzt das British Flair Open Air Proms Concert, das am Abend des 6. August für eine unvergleichliche Atmosphäre sorgt und sogar zum Mitsingen einlädt. Informieren Sie sich hier ausführlich über das Programm, wie Sie uns finden und wo Sie Karten erstehen können unter http://www.britishflair.de/.

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Ankerland e. V.
Löwenstraße 60
20251 Hamburg

Tel. +49 (0)40 / 76 08 08 55
E-Mail: info@ankerland.org