Das Trauma-Informationszentrum (TIZ)

Traumatisierte Kinder und Jugendliche brauchen schnell Hilfe. Seit 2010 betreibt Ankerland e.V. das TIZ, das mittlerweile deutschlandweit in Anspruch genommen wird. Es dient als „erste Anlaufstelle“ für Betroffene, Angehörige, Mitarbeiter helfender Berufe, Lehrkräfte und Erzieher sowie alle Institutionen und Behörden, die mit der Zielgruppe arbeiten oder Kontakt haben.

Von Ankerland e.V. geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter informieren am Telefon über geeignete Behandlungs- und Therapieangebote, ambulante psychosoziale Beratungs- und Kriseninterventionsstellen, Kliniken und weiterführende Unterstützungsmöglichkeiten.

Öffentlichkeitsarbeit

Ankerland e.V. setzt sich für eine kontinuierliche Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Entstehung und Therapie von Traumata bei Kindern und Jugendlichen“ ein. Dazu gehören Pressearbeit, Publikationen, Vorträge/Seminare, Fachtagungen und Fortbildungen. Ankerland TraumaTage: Seit 2011 organisiert Ankerland e.V. alle zwei Jahre, ebenfalls aufehrenamtlicher Basis, die Ankerland TraumaTage, zu denen hochkarätige Referenten eingeladen werden.

Die Fachtagungen sind durch die Ärzte- und Psychotherapeuten-kammer akkreditiert und stellen in Deutschland eine wohl einzigartige Vortrags-, Informations- und Diskussionsplattform für alle dar, die im Kinder- und Jugendbereich arbeiten oder sich engagieren: Profis wie Laien. Ankerland e.V. erreicht hierbei ein breitgefächertes Publikum aus Fachleuten, Betroffenen und Interessierten, deren Besucherzahlen von ca. 500 Teilnehmern für sich sprechen.

Keimzelle und Fundament des TTZ

Mit der Gründung des Therapiezentrums übernimmt Ankerland e.V. in Zukunft ein weiteres Aufgabenfeld: das Unterstützungsmanagement für den laufenden Betrieb des Ankerland Trauma-Therapiezentrums. Weiterhin betreibt der Verein den Ausbau seines Trauma-Kompetenzzentrums als Vernetzungs-, Beratungs- und Informationsstelle.

Die Zukunftsvision von Ankerland e.V. ist der bundesweite Aufbau von auf Traumatherapie spezialisierten, ambulanten Behandlungszentren. „Die Ankerland-Vision? Die multiprofessionelle Intensivbehandlung schwer traumatisierter Kinder wird zum Standard in der Regelversorgung erhoben.“