Rette sie, wer kann! –

Unterstützung von Außenwerber Wall mit Plakatkampagne zum 10. Geburtstag von Ankerland e.V.

Hamburg, den 1. Oktober 2018 – Sexueller Missbrauch, Gewalt, Vernachlässigung oder der Verlust von Angehörigen treffen gerade Kinder mit unvorstellbarer Brutalität. Ohne Hilfe können sie das Leid nicht verarbeiten. Der Verein Ankerland in Hamburg engagiert sich dafür, dass traumatisierten Kindern frühzeitig und nachhaltig geholfen wird. Der Verein ist auf Spenden angewiesen. Unterstützung bekommen sie jetzt von Außenwerber Wall mit kostenlosen Werbeflächen an rund 600 Touchpoints in Hamburg.

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Premiere und Start für die neue Ankerland-Plakatkampagne war heute am Rathausmarkt. Gemeinsam mit Dr. Andreas Krüger, Trauma-Experte und Initiator von Ankerland, seinem Team sowie Stephan von Naguschewski, Leiter Verkaufsbüro Nord von Wall, wurde das neue Spenden-Motiv als City Light Plakat präsentiert. Die Ankerland-Kampagne, entworfen von RIDDERWERKE, zeigt ein im Wasser versinkendes Kind, das immer tiefer in die Welt seiner Ängste sinkt. Denn genau das passiert täglich. „Rette sie, wer kann“, lautet dann auch der Spendenaufruf.

Etwa 5.000 bis 10.000 Kinder und Jugendliche in der Hansestadt Hamburg leiden unter einer Trauma-Folgestörung. Nur die Spitze des Eisberges. Mit Ankerland wurde im Februar 2008 ein Verein gegründet, der sich um die intensive Betreuung schwer verletzter Kinderseelen kümmert. Im April 2016 wurde schließlich das bundesweit erste intensivtherapeutische Trauma-Therapiezentrum in Hamburg Eppendorf eröffnet. Psychische Traumatisierung und mögliche Folgeschäden sind ein Thema, das alle angeht. Die Vision ist, dass das Ankerland-Konzept als Standard in die Regelversorgung integriert wird – und flächendeckend Trauma-Therapiezentren bundesweit aufgebaut werden können. Das würde auch eine Finanzierung des Konzeptes durch öffentliche Kostenträger gewährleisten. Bisher ist Ankerland e.V. auf Spenden angewiesen.

Eine stadtweit sichtbare Plakat-Kampagne kommt da als Hilfe wie ein Geschenk des Himmels. „Ich hätte mir bei Vereinsgründung nie träumen lassen, dass wir zum 10. Geburtstag so ein Geschenk bekommen. Dank der Wall GmbH und unserem kreativen Freund Andi Ridder von RIDDERWERKE stehen wir nun hier und staunen. Von Herzen Danke der Wall GmbH und besonders Stephan von Naguschewski, dass die traumatisierten Kinder ein Gesicht und eine Stimme bekommen in Hamburg“, sagt Dr. Andreas Krüger.

Stephan von Naguschewski zum Engagement des Unternehmens Wall: „Wenn eine Kinderseele Schaden erleidet, hat dies Auswirkungen auf das ganze Leben. Es muss das Ziel unserer Gesellschaft sein, Kinder einerseits von vornherein vor jeglicher Gefährdung zu schützen – sie aber vor allem aufzufangen und ihnen alle mögliche sowie vor allem qualifizierte Hilfe zu geben, wenn sie schweres
Leid erfahren haben. Ankerland tut dies durch seine engagierte Arbeit jeden Tag. Mit der Plakatkampagne wollen wir auf die so wertvolle Leistung des Vereins aufmerksam machen und Hamburg aufrufen, Ankerland bei seinem Wirken zu unterstützen.“

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Traumatisierte Kinder brauchen Hilfe –

und Promis und Gäste feiern für den guten Zweck * Charity-Gala im Gruenspan mit Nazan Eckes, Rebecca Immanuel und Carola Veit

Hamburg, den 13. September 2018 – „An Abenden wie diesem weiß man nicht, ob man weinen oder sich freuen soll“, sagt Dr. Andreas Krüger und spricht damit allen aus der Seele. Der Trauma-Experte und Gründer von „Ankerland e.V.“ bat anlässlich ‚10 Jahre Ankerland‘ zur Charity-Spenden-Gala ins Gruenspan. Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft übernahm die Schirmherrschaft und TV-Gesicht Nazan Eckes, selber Mutter, führte durch den Abend als Moderatorin, um ein schwieriges Thema aufzuzeigen.

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Es ist kein Schönes. Eher eines, das Bauchschmerzen verursacht und den Gästen Tränen in die Augen treibt. Dass zeigte sehr anschaulich Schauspielerin Rebecca Immanuel, die auf der Bühne ein kleines Mädchen darstellte, das ein Trauma durch Gewalt in der Familie erlitt. „Ich glaube fest daran, dass das Leid einer Traumatisierung nicht nur die jungen Betroffenen ein Leben lang negativ begleiten wird, sondern auch deren Umfeld – sprich unsere Gesellschaft kann nur wachsen und erneuert werden, wenn wir uns mit ANKERLAND dafür einsetzen, dass die heranwachsenden Generationen in einem geschützten Raum heilen und sich gesund entwickeln können“, erklärt Rebecca Immanuel ihr Engagement als Botschafterin für Ankerland. 5.000 bis 10.000 Kinder und Jugendliche in der Hansestadt Hamburg leiden unter einer Trauma-Folgestörung. Nur die Spitze des Eisberges. Mit Ankerland wurde im Februar 2008 ein Verein gegründet, der sich um die intensive Betreuung schwer verletzter Kinderseelen kümmert.

Dieser Meilenstein musste gefeiert werden. So sorgten Poetry-Slammerin Mona Harry, DJ Mousse T. und Schauspielerin Anna & der Swing Klub für unterhaltsame Momente auf der Bühne und im Saal. Ein 3-Gang-Menü von Tim Mälzers Speisenwerft und feinste Drinks sorgten auch für gute Stimmung bei den rund 140 Gästen. Es sollten ja nicht nur die Herzen, sondern auch die Geldbörsen geöffnet werden. Bei einer Stillen Auktion konnten die engagierten Gäste fleißig Gebote abgeben und so auch noch was mit nach Hause nehmen. Von der TUI Cruises Kreuzfahrt bis hin zum Kunstwerk von Armin Dietrich oder einem Maßkleid von Ella Deck Couture. Auch ein Wohnzimmerkonzert mit Reinhold Beckmann wurde angeboten und vom Ehepaar Anja und Bernd Glathe (Auto Wichert) ersteigert. Eine mittlere fünfstellige Summe an Erlösen kam schon am Abend zusammen, weitere Spenden wurden angekündigt.

An den schön gedeckten Tischen im urigen Gruenspan saßen u.a. Hubert Neubacher (Barkassen-Meyer) neben TUI Cruise-Chefin Wybcke Meyer, Phong Lan Truong kam mit Lysann Geller und talkte am Tisch mit Yvonne Trübger (Pianohaus Trübger). Mit den Ankerland-Vorständen Gerald Böhme, Tobias Clairmont und Ilse Hüttner gingen einige Gäste ins Gespräch, darunter NDR-Moderatorin Julia Sen, Tim Mälzer, Sänger Ingo Pohlmann, Uriz von Oerzen (hi-life), Schauspieler Guido Broscheit, Oliver Tienken, Susanne Korden, Sven Neuhaus (HSV), Designerin Ella Deck, StrandGut-Ressort Chef
Karsten Werner, Christine Deck, Annika Schwieger, Dr. Renate Thomsen, Armin Dietrich, Jenny Falckenberg, Büdi Blunck, Sven Neuhaus uvm.

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Hamburger Kinderschutzpreis 2016

Am 11. Oktober 2016 hat der ANKERLAND-Vorstand in Vertretung für alle ANKERLÄNDER den neugeschaffenen HELDENHERZ Hamburger Kinderschutzpreis entgegen genommen. Das Preisgeld in Höhe von 20.000 € sichert im ANKERLAND Trauma-Therapiezentrum die Finanzierung der Behandlung von drei Kindern für ein ganzes Jahr.

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HELDENHERZ-Schirmherrin ist die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit. Mit dem HELDENHERZ-Preis soll der Kinderschutz in Hamburg gestärkt werden. Die Stiftung Mittagskinder will ein Zeichen dafür setzen, dass alle Kinder das Recht auf Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt haben. „Die Gesellschaft muss dafür nachdrücklich einstehen“, sagte die Stiftungsvorsitzende Susann Grünwald. „In Hamburg sind Kinder gewaltsam und auf grausame Weise zu Tode gekommen durch Menschen, denen sie als Schutzbefohlene anvertraut waren. Wir wollen, dass Gewalt gegen Kinder in unserer Gesellschaft geächtet wird.“ Zur HELDENHERZ-Verleihung kam auch Starkoch Steffen Henssler. Er engagiert sich seit Jahren als Botschafter für die Stiftung Mittagskinder und gehörte der HELDENHERZ-Jury an.

Wir danken der Stiftung Mittagskinder und der Jury von Herzen für diese Auszeichnung!

Zum Hamburger Kinderschutzpreis

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Fotocredit: Abi Schmidt